Konflikten konstruktiv begegnen – Hilfreiche systemische Sichtweisen und praktische Lösungsschritte in der Konfliktarbeit

14. bis 15.06.2017 in Luxemburg

Veranstalter: Service National de la Jeunesse

Beschreibung:

Konflikte haben eine fast schon magische Kraft. Sie blockieren, lähmen und fesseln die Aufmerksamkeit. Ist man an einem Konflikt beteiligt, so scheint man in einer Spirale von destruktiven Verhaltensweisen gefangen zu sein – oft begleitet von Beleidigungen massiven persönlichen Verletzungen.

Systemisch betrachtet sind Konflikte sinnvoll und wichtig. Werden sie konstruktiv genutzt, können sie alle Beteiligten einen Schritt weiter bringen. Systemisch orientierte Handlungsweisen nehmen dem Konflikt die vermeintlich negative Kraft und ermöglichen neue, konstruktive Wege.

In diesem Seminar werden wichtige Grundlagen der Systemtheorie für die Konfliktarbeit vermittelt. Es werden Interventionsmöglichkeiten gezeigt und eingeübt, die sich in Konflikten als hilfreich erwiesen. Ziel ist es zum Einen, in eigenen Konflikten handlungsfähig zu bleiben und zum Anderen, effektiver bei Konflikten anderer vermitteln zu können.

Ziele:

Die TeilnehmerInnen sollen nach dem Seminar:

  • Wichtige theoretische Grundlagen der systemischen Konfliktarbeit kennen und anwenden können
  • Die Wichtigkeit von Konflikten erkennen und Konflikte konstruktiv nutzen können
  • Eigene Konflikte mit neuem Wissen und neuen Perspektiven analysieren und neue Handlungsmöglichkeiten finden
  • Eine lösungsorientierte und neutrale Haltung für die Konfliktberatung erfahren und einnehmen können
  • Für ihr jeweiliges Handlungsfeld neue Impulse erhalten

Inhalte:

  • Hilfreiche systemische Grundlagen für die Konfliktarbeit
  • Erlernen einer förderlichen systemischen Grundhaltung für die Konfliktarbeit
  • Erkennen und Reflektieren von Konfliktmustern und -dynamiken
  • Kennenlernen und Einüben von systemischen Interventionsstrategien
  • Transfer in die Handlungsfelder der TeilnehmerInnen

„Das Ziel eines Konflikts oder einer Auseinandersetzung soll nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein.“ Joseph Joubert

Methoden:

Fachlicher Input, Kleingruppenarbeit, intensive Einzelarbeit, Erfahrungsaustausch, Rollenspiele, exemplarisches Lernen und Üben

Zielgruppe:

Pädagogische Fachkräfte der Jugendarbeit

Referent:

Oliver Spalt,  Dipl. Sozialpädagoge,  Kulturpädagoge,  Systemischer Berater (SG), Supervisor