Innehalten, um Klarheit, Orientierung und neuen Schwung zu gewinnen.
Unter Supervision verstehe ich die Beratung und Begleitung von Arbeitsteams und / oder deren Führungskräften. Durch meine langjährige Tätigkeit als Sozialpädagoge kenne ich die Anforderungen an Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen und das Spannungsfeld, in dem sie arbeiten.
Die Arbeit für und mit Menschen verlangt von Führungskräften und Mitarbeitern in sozialen Einrichtungen eine Vielzahl von Kompetenzen. Zwischenmenschliches ist schwer planbar. Umso wichtiger ist die gründliche Auswertung, Abstimmung und Weiterentwicklung in der Supervision. Als außenstehender Berater bin ich neutral und kann zu neuen Sichtweisen anregen.
In den Supervisionen hat sich für mich eine systemische Sichtweise bewährt, die Handlungen immer in Bezug zu den Kontexten, also den Umständen und den beteiligten Personen sieht. Der Blick auf das Zwischenmenschliche – auf die Wechselwirkungen mit dem Umfeld und die Zusammenarbeit mit anderen – ist entscheidend für zufriedenstellendes Handeln. Ziel ist es, zu leicht umsetzbaren, funktionierenden und motivierenden Lösungen zu gelangen. Als Mittel der Qualitätssicherung ermöglicht es Supervision, von der Arbeitsebene auf die Metaebene zu gehen und den Überblick zu bewahren. Vorhandene Ressourcen werden bewusst gemacht und die Stärken weiterentwickelt.
Inhalte von Supervision, Teamberatung und Teambegleitung können sein:
- Reflexion und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit im Team und mit anderen
- Klärung von Missverständnissen und Konflikten
- Krisenintervention
- Fachliche Selbstkontrolle, Zielüberprüfung und konzeptionelle Weiterentwicklung
- Reflexion und Optimierung von Arbeitsabläufen und Aufgabenverteilungen
- Fallbesprechungen
- Entwicklung von motivierenden Perspektiven
- Bewusstwerden und Einsetzen von persönlichen Kompetenzen und Teamstärken
